TEXTE FÜR MENSCH UND NATUR

„Texte für Mensch und Natur“ sind als Inspiration, Diskussionsgrundlage oder Thesenpapier für jegliche Bildungsprozesse gedacht: Privat oder in unterschiedlichsten Bildungseinrichtungen. Sie dürfen frei kopiert, gedruckt und geteilt werden.

"Corona, die Zweite" (Welle) oder Wo ist unser Gemeinschafts-Sinn? 

Für eine nachhaltige Lösung der Corona-Krise könnte eine Kultivierung von Gemeinschaftssinn und einer erwachsenen und fairen Diskussionskultur ein ganz entscheidender Faktor sein. Das geht vermutlich nur, wenn wir die Spaltungen und Kontroversen in unserer Gesellschaft wirklich ernst nehmen und lernen zuzuhören, vorurteilsfrei zu bewerten und Verantwortung für unsere eigenen Ängste und andere Emotionen zu übernehmen. Affekt gesteuertes Diskussionsverhalten schadet eher allen Beteiligten: Sender, Empfänger und unserer ganzen Gesellschaft. 

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„Corona, die Zweite (Welle) oder Wo ist unser Gemeinschafts-Sinn?"
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PRO Gesundheit 2020 

Die Corona-Krise ist eine der schwerwiegendsten globalen Gesundheitskrisen, die wir jemals hatten. Damit wir diese Krise als Chance nutzen und gestärkt daraus hervorgehen können, braucht es einen umfassenden Maßnahmenkatalog. Der vorliegende Entwurf orientiert sich an der Definition von Gesundheit der Weltgesundheitsorganisation (WHO): „Gesundheit ist ein Zustand körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen“...

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PRO-Gesundheit-2020 - Bausteine einer gesunden Gesellschaft
PRO Gesundheit 2020 Bausteine einer gesu
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Ein Viertel Jahr Corona-Krise - Tiefes Durchatmen und ein kreativer Blick nach vorn

       

  „Humor, ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt“

                                                                           Joachim Ringelnatz

 

Ich möchte euch einladen, beim Lesen dieses Textes von der nicht selten beinharten, teils sehr polarisierten und manchmal sogar ideologisch verkrusteten öffentlichen Debatte rund um Corona ein Stück weit loszulassen und die milde Luft des "Ich weiß es nicht genau", des "sowohl als auch" oder vielleicht sogar des "könnte ja auch sein" zu atmen. Ich hoffe, ihr habt Verständnis, dass dieser Text im Sinne des obigen Zitats auch die ein oder andere humorvolle Formulierung enthält.

 

Fast drei Monate ist es her, dass alle anfing. Was ist alles gesagt, gedacht, versucht, diskutiert, gestritten, gebangt, befürchtet und verarbeitet worden seit dem?! Unglaublich! Die Philosophin Nathalie Knapp, die mit großen Unternehmen arbeitet, sagt auf die Frage, wie sich Zukunft jetzt gestalten kann, dass keiner genau bescheid weiß, was los ist und was genau gebraucht wird - und dass das Ganze "eher eine große Gruppenimprovisation ist". Dieser Ausdruck gefällt mir sehr gut, vor allem, wenn ich mir vorstelle, dass jeder von uns ein Teil dieser Gruppenimprovisation sein kann.

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Zeitgeist, Planet Erde und der handelnde Mensch

In Europa leben wir weitgehend in kapitalistischen Gesellschaften. Kapitalismus bedeutet wie fast jeder „ISMUS“, dass etwas erhöht und unangemessen „angebetet“ wird. In diesem Fall ist es die Anhäufung von materiellen Werten.

 

Vielleicht könnte man sogar sagen, dass der Kapitalismus die führende Religion oder zumindest das bestimmende Glaubens- und Wertesystem in den Industrieländern geworden ist. Damit würden wir ihm aber viel zu viel zutrauen und auch zumuten. Denn eigentlich ist er nur ein Finanz- und Wirtschaftssystem mit einem „kalten Herz“. Diese These vertritt der renommierte Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler Werner Plumpe in seinem neuen, viel beachteten Buch.

 

Aufgabe eines solchen Systems ist es, möglichst vielen Menschen ihre materiellen Bedürfnisse zu erfüllen. Für die Vielfalt unserer geistigen, seelischen und gesellschaftlichen Bedürfnisse sind wir aber selbst zuständig…

 

Dieser Essay enthält auch eine ausführliche Liste mit Literaturtipps und konkreten Ideen, wie jeder einen Teil zu einer positiven Entwicklung beitragen kann

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Zeitgeist, Planet Erde und der handelnde Mensch
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Der Zeitgeist in Zeiten von Corona 

Aus der Sicht, des Sozialarbeitswissenschaftlers, Naturpädagogen und Naturheilkundlers sind die aktuellen Ereignisse rund um das Corona-Virus ein Symptom einer viel größeren Dynamik. So gesehen, könnte es sinnvoll sein, den Blick zu weiten, wenn man wirklich konstruktiv mit der Corona-Krise umgehen möchte.

Teile dieser größeren Dynamik sind: Wir Menschen sind ein Teil der Natur und auf diese angewiesen. Das ist für viele von uns nicht mehr so spürbar, weil die Versprechungen von und Erwartungen an Technologie, Supercomputer, Künstliche Intelligenz und die „Digitale Revolution“ fast schon religiöse Züge annehmen.

Wir haben uns in unserer globalisierten, von Großindustrien gelenkten Finanz-, Land- und Bauwirtschaft gefährlich weit von einer organischen und natürlichen Beziehung zum Leben und zur Natur entfernt und dringen immer weiter in noch wilde und natürliche Ökosysteme ein...

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Heilungspotentiale für große Krisen

In kurzen Momenten, wenn meine Wahrnehmung ganz weit wird, fühle ich, wie wir alle, - all die Menschen in jedem Land unseres schönen Planeten - eine wundervolle Menschheitsfamilie sind, die in dieser globalen Krise, jeder auf seine Weise versucht, mit diesen nun ganz konkreten und greifbaren Herausforderungen umzugehen: mit den Einschränkungen, mit den Kranken, mit Überlastung, mit drohendem finanziellen Ruin, mit Ratlosigkeit, mit Trennungen und Alleinsein, mit Schmerz, mit Sorge, mit Angst, mit Groll und Wut, mit Misstrauen oder mit dem Tod von Angehörigen…

 

Auch, wenn das nicht leicht ist, haben wir eine Riesenchance, zusammenzuwachsen und ein Drehbuch für die Zukunft zu schreiben. Für eine Zukunft, die wahrscheinlich erst einmal voll von weiteren Krisen sein wird, bis wir gelernt haben in Frieden und Liebe mit uns selbst, mit den Tieren, den Pflanzen und der Natur unseres Planeten zu leben und zu wirtschaften.

 

So gesehen ist diese Corona-Krise, selbst wenn der Erreger nicht ganz so gefährlich sein sollte, wie anfangs befürchtet, auch eine Übung für vielleicht folgende Krisen…

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